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Home/Gemeinde/Gde.-Vorstand/Gde-Vorstand 2012/8. Februar 2012

8. Februar 2012



AUS DEN VERHANDLUNGEN DES GEMEINDEVORSTANDES



1) Nutzung des Il Fuorn

Das in Gemeindebesitz stehende Il Fluorn-Gebäude befindet sich in einem schlechten Zustand und sollte saniert werden. Aufgrund eines möglichen Nutzungskonzepts wurde festgestellt, dass mit einem relativ geringen Sanierungsaufwand das Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt werden könnte. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner wurden ersucht, allfällige Nutzungsideen und -absichten im öffentlichen Interesse der Gemeinde schriftlich mitzuteilen, wobei 8 Ideen eingegangen sind. Die Interessierten wurden nun angefragt, wie die Finanzierung vorgesehen ist. Die Anfrage hat ergeben, dass der Innenausbau inklusive Einrichtungen durch alle Interessenten finanziert werden kann.  Damit die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner abgeklärt werden können, wird beschlossen, einen Fragebogen an alle Stimmberechtigten zuzustellen. Nach Vorliegen der Ergebnisse können diese dann mit einem Antrag seitens des Vorstandes der Gemeindeversammlung präsentiert werden.



2) Belagsarbeiten Anschluss Siedlung Nuotclà

Im Zusammenhang mit der vorgenommenen Strassensanierung von Curtins nach Cuschinuns ist noch das letzte Teilstück zu sanieren. Dies vom Stall Laudenbacher bis zur Siedlung Nuotclà. Die Strasse soll mit Recyclingbelag bis und mit Hauseinfahrt Nuotclà weitergeführt werden. Für diese Recyclingarbeiten auf einer Länge von rund 20 Meter ist eine entsprechende Offerte einzuholen. Nach Vorliegen derselben wird diese im Vorstand behandelt. In diesem Zusammenhang wird festgehalten, dass die bestehende Fahrverbotstafel bis zur Hauseinfahrt Nuotclà zu versetzen ist.

 



3) Baurechtsvertrag Gemeindeparzelle 360

Eine einheimische Familie möchte die Gemeindeparzelle Nr. 360 in Chamues-ch im Baurecht übernehmen. Dies zur Erstellung eines Eigenheims mit Einliegerwohnung und mit einer Erstwohnungsverpflichtung. Zu diesem Zweck wurde ein Vertrag über die Begründung eines selbstständigen und dauernden Baurechts ausgearbeitet. Der vorliegende Baurechtsvertrag wird im Grundsatz genehmigt. Der Vertrag wird somit der nächsten

Gemeindeversammlung zur Annahme unterbreitet. Dies im Interesse des einheimischen Wohnungsbaus und um Familien mit Kindern im Dorf behalten zu können.



4) Dienstbarkeitsvertrag Parzelle 133

Derzeit ist die Parzelle Nr. 133 in La Punt als Bauland in der Dorfzone qualifiziert und mit einem entsprechenden kantonalen Steuerwert eingesetzt. Damit der Steuerwert gesenkt werden kann, sollte die Parzelle mit einem Hochbauverbot belegt werden, weil eine Überbauung nicht vorgesehen ist. Zu diesem Zweck wurde ein Dienstbarkeitsentwurf ausgearbeitet, welcher unter anderem ein Bauverbot zugunsten der Politischen Gemeinde La Punt Chamues-ch und zulasten der Liegenschaft Nr. 133 fixiert. Dem vorliegenden Dienstbarkeitsvertrag wird ohne Änderungen entsprochen.



5) Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden

Die Gebietsreform wird von der Regierung im Jahre 2013 umgesetzt, dies mit der Aufhebung der Kreise (Buttom-down-Ansatz). Dabei müssen die verschiedenen Kreisaufgaben sowie die Zweckverbände neu organisiert werden. Die Regierung möchte die Anzahl der Gemeinden reduzieren und diese stärken. Hier gilt der „Buttom-up-Ansatz“, die Gemeinden bestimmen also selbst. In diesem Zusammenhang möchten die Gemeindepräsidenten des Oberengadins für die Vorstände von den Gemeindeversammlungen die Legitimation erhalten, Abklärungen betreffend Zusammenarbeitsformen bis hin zu einer möglichen Fusion treffen zu dürfen. Diese Bewilligung ist gemäss Gemeindeverfassung notwendig. Nach Beurteilung der Sachlage wird entschieden, das Traktandum zurückzustellen. Der Vorstand ist daher im jetzigen Zeitpunkt nicht bereit, der Versammlung einen entsprechenden Antrag zu unterbreiten.

 

9. Februar 2012                                                                Der Aktuar/un



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