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Home/Gemeinde/Gde.-Vorstand/Gde-Vorstand 2011/9. November 2011 |
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AUS DEN VERHANDLUNGEN AUS DEM GEMEINDEVORSTAND
1) Konzept Albula-Alpen
Was über lange Zeiten in traditioneller Art und Weise gewachsen ist, wird durch die heutige Denk- und Lebensweise der Menschen nunmehr wie in Frage gestellt. Was über grössere Zeiträume in der Alptradition oft nur geringfügige Änderungen erfahren hat, muss heute vollständig neu überdacht werden. Ein Vorgehen, das die gesamte Landwirtschaftskultur notwendigerweise angeht. Eine Möglichkeit kann darin liegen, sich auf die Qualitäten einer Alp zu konzentrieren und es hat jede Alp ihre ganz eigenen Qualitäten. Darauf aufgebaut kann nach neuen Formen einer Alpbewirtschaftung gesucht und gestrebt werden.
Davon ausgehend, dass es sicher noch einer grösseren Anzahl Menschen und natürlich auch den direkt betroffenen Bauern ein Bedürfnis ist, neue Wege für die Albula-Alpen zu suchen und auch zu finden, wurde ein mögliches Konzept ausgearbeitet. Der Grund dieses Konzeptes liegt darin, dass die Gemeinde La Punt Chamues-ch Besitzerin der Albula-Alpen, sowie der dazugehörenden Alpgebäude ist. Damit ist auch eine gewisse Verantwortung gegeben, welche zur Folge hat, aus der vorhandenen Situation Formen und Wege für eine zukünftige Betriebsführung zu suchen und auch zu finden. Der Vorstand beschliesst, das vorliegende Konzept weiterzuverfolgen. Zu diesem Zweck wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche durch einen Experten des Plantahofs zu begleiten ist.
2) Konzept für die Nutzung des „Il Fuorn“
Das in Gemeindebesitz stehende Il Fluorn-Gebäude befindet sich in einem schlechten Zustand und sollte saniert werden. Beim Gebäude Nr. 51 innerhalb der Dorfzone handelt es sich um eine zu erhaltende Baute, welche somit nicht abgebrochen werden darf. Es stellt sich nun grundsätzlich die Frage, was mit dem Gebäude erfolgen soll. Diverse Ideen und Anfragen liegen bereits vor, wurden jedoch bisher nicht weiterverfolgt. Mit einem Rundschreiben werden nun interessierte Einwohnerinnen und Einwohner ersucht, allfällige Nutzungsideen und -absichten im öffentlichen Interesse der Gemeinde schriftlich mitzuteilen. Dabei wird festgehalten, dass die Sanierung der Gebäudehülle des Il Fuorn seitens der Gemeinde erfolgen wird.
3) Anschaffung eines Triumphbogens
Damit La Punt Ferien und La Punt Chamues-ch an den Events noch besser hervorgehoben und bewerben werden können, könnte ein aufblasbarer Torbogen produziert werden. Der Triumphbogen ist DER Werbeträger der Superlative. Der Effekt ist gigantisch im Verhältnis zum geringen Aufwand, die Aufmerksamkeit ist garantiert und gesichert. Der Triumphbogen lässt sich sehr rasch z.B. über eine Strasse bei einem Radrennen, slowUp oder als Streckendurchlauf beim Engadin Skimarathon aufblasen. Die Anschaffungskosten für den Triumphbogen betragen Fr. 15‘846.85, inklusive allem Zubehör. Im Interesse der Sache beschliesst der Vorstand, den Triumphbogen anzuschaffen.
4) Vernehmlassung Totalrevision des kantonalen Waldgesetzes
Die geltende kantonale Forstgesetzgebung hat sich grundsätzlich bewährt. Aufgrund der erfolgten Teilrevisionen sind das kantonale Waldgesetz und die dazugehörende Verordnung jedoch teilweise unübersichtlich und nicht mehr systematisch gegliedert. Laut kantonalem Verfassungsrecht müssen zudem wichtige Bestimmungen auf Gesetzesstufe festgeschrieben werden. Die Hauptzielsetzung der Vorlage besteht darin, die Strukturen im Bereich der Forstorganisation zu vereinfachen. Gestützt auf die vorliegenden Ansichten, beschliesst der Vorstand, folgende Stellungnahme abzugeben:
· Die Gemeinde La Punt Chamues-ch begrüsst die Vereinfachung der Strukturen im Waldbereich. Es sollen jedoch nicht nur Grossforstbetriebe mit grosser Holznutzung gefördert werden, sondern weiterhin auch andere Betriebsformen möglich sein. Massgebend für die Bemessung des Kantonsbeitrags soll der Aufwand der Revierträgerschaft sein. Diese leistungsbezogene Abgeltung wird begrüsst. Dabei sollen in erster Linie die waldbaulichen Massnahmen und die Massnahmen für naturnahe Lebensräume unterstützt werden. Grossreviere mit dem Ziel, möglichst viel Holz zu nutzen, sollen nicht explizit gefördert werden. Diese Ziele stehen meistens in krassem Widerspruch zu den waldbaulichen Zielsetzungen und den naturnahen Lebensräumen.
10. November 2011 Der Aktuar/un
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