Nach Regenfällen kann der Radweg nach Bever nicht optimal benutzt werden. Der Weg selber ist der tiefste Punkt und das Wasser kann nicht abfliessen. Wenn man die Schlaglöcher mit Planiematerial auffüllt, entstehen daneben neue Wasserlachen. Mit normalem Unterhalt kann dieses Problem nicht gelöst werden. Die seitlich angelegten Schlitze genügen nicht, um das Wasser abzuleiten. Der Radweg wird sehr stark befahren und die Sanierung ist dringend nötig. Auch wenn in Bever die Linienführung des Radweges noch nicht klar ist, so gibt es realistischerweise keine Alternative zum heutigen Innweg. Damit eine gute und effiziente Sanierung des Radweges erfolgen kann, beschliesst der Vorstand ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten. Zu diesem Zweck werden Projektierungsofferten bei den drei Ingenieurbüros GeoGrischa AG, P.L. Plebani und E. Toscano AG eingeholt. Nach Vorliegen derselben erfolgt die Vergabe durch den Vorstand. Als weiterer Schritt folgt dann die Unterbreitung des Gesamtkredits der Gemeindeversammlung.
2) Stellungnahme zum GEP, Phase 3
Im Rahmen der Bearbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) der Gemeinde La Punt Chamues-ch wurden in einer ersten Phase die Projektgrundlagen in Form von Zustandsberichten und zugehörigen Plänen erarbeitet, der Abschluss erfolgte im Juli 2009. Im April 2010 wurde als zweite Phase das Entwässerungskonzept abgeschlossen. Der nun vorliegende Bericht mit den zugehörigen Plänen dokumentiert die Vorprojekte als dritte Phase des GEPs.
Basierend auf den Zustandsberichten der Phase 1 und dem Entwässerungskonzept der Phase 2 wurde die Aufgabenstellung der Phase 3 durch die Gemeinde, das Amt für Natur und Umwelt und den GEP-Ingenieur festgelegt.
Folgende Vorprojekte sollen erarbeitet werden:
· Entwässerung der Kantonsstrasse (Seite La Punt, Via Chantunela)
· Trennsystem in der Dorfzone Chamues-ch
· Abwasserentsorgung der Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen
· Unterhalt, Reparaturen, Sanierung des Entwässerungsnetzes
Der vorliegende Bericht mit den entsprechenden Plänen wird vom Vorstand im Grundsatz genehmigt. Eine detaillierte Besprechung mit dem Ingenieur und dem Vertreter des ANU findet demnächst statt.
3) Sanierung Lejets Saletschas
Das Seelein Saletschas in La Punt zeigt schon seit längerer Zeit eine auffallend starke Veralgung und ein starkes Wachstum an Laichkraut. Dies hat bei der Bevölkerung und bei den Gästen immer wieder zu Beanstandungen geführt, da der Weiher so „verschmutzt“ wirkt. Das dichte Algen- und Laichkrautwachstum lädt auch nicht zum Baden ein, selbst wenn dies von den Temperaturen her mal möglich wäre.
Anlässlich einer Begehung mit Vertretern des Kantons wurde beschlossen, bei einem geeigneten Büro Offerten für die Projektierung einzuholen. Das Büro „bolliernatura“ von Regula Bollier aus Lavin, hat Interesse an der Projektierung.
Anlässlich einer Begehung mit Frau Bollier ist die Problematik vor Ort erörtert worden. Folgende Ziele sollen dabei verfolgt werden:
· Reduktion des Algen- und Laichkrautwachstums.
· Ökologische Aufwertung des Weihers zur Förderung der floristischen und faunistischen Artenvielfalt.
· Information der Bevölkerung und der Gäste von La Punt über die Vorgänge und die ökologischen Zusammenhänge des Weihers.
Im Interesse der Sache beschliesst der Vorstand, das Vorprojekt ausführen zu lassen. Dies für Fr. 9‘211.-- und durch das Büro bolliernatura, Lavin.
4) Geschwindigkeitsbeschränkung obere Arvinsstrasse
Herr Carlo Thierry und 15 Mitunterzeichner haben der Gemeinde mitgeteilt, dass viele Autofahrer die obere Arvinsstrasse mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befahren. Es wird daher der Antrag gestellt, auf der gesamten oberen Arvinsstrasse eine klar ausgeschilderte Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/Std. einzuführen. Der Vorstand hält fest, dass verkehrsberuhigende Massnahmen durchaus möglich sind. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/Std. wird jedoch nicht empfohlen, weil dafür ein Verkehrskonzept für die ganze Gemeinde mit Geschwindigkeitsmessungen gemacht werden müsste. Es wird daher beschlossen, als erste Massnahme 3 grosse Blumentröge in die Fahrbahn der oberen Arvinsstrasse zu stellen. Im Winter werden diese entfernt und im nächsten Frühjahr wieder hingestellt.
5) Strassenbeleuchtung La Punt Chamues-ch
Die Repower AG hat wunschgemäss über den Stand der Strassenbeleuchtung informiert.
Es gibt leider keine Möglichkeit, die alten Strassenlaternen so umzubauen, dass diese auch mit LED Leuchten funktionieren. Die ganzen Lampenköpfe müssten ausgetauscht werden. Im Moment sind keine ähnlichen Lampenköpfe auf dem Markt erhältlich. Die Firma Philips ist aber daran, ähnliche Modelle zu erstellen. Es wird damit gerechnet, dass diese ab Herbst 2011 erhältlich sind. Im Dorf gibt es drei weitere Lampentypen. Die ganz alten Lampen können ebenfalls nicht umgebaut werden. Die anderen zwei Typen können umgebaut werden. In La Punt Chamues-ch muss daher eine beträchtliche Anzahl Lampen umgebaut oder ersetzt werden.
Mit dem bisherigen Budget ist der Umbau oder der Ersatz bis im Jahr 2017 nicht möglich.
Der Vorstand beschliesst daher, ein Konzept mit Kostenvoranschlag zur Strassenbeleuchtung durch die Repower AG erarbeiten zu lassen.
6. September 2011 Der Aktuar/un