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Home/Gemeinde/Gde.-Vorstand/Gde-Vorstand 2011/15. Juni 2011 |
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VERHANDLUNGEN AUS DEM GEMEINDEVORSTAND
1) Streugutsilo in Truochs/La Resgia
Die Parzelle Nr. 1007, auf welcher das Streugutsilo der Gemeinde errichtet werden soll, liegt in der Gewerbezone Truochs/La Resgia und innerhalb des Quartierplans Truochs/La Resgia. Dem Baugesuch der Gemeinde kann daher nur entsprochen werden, wenn die geplante Baute sowohl den Vorgaben des Quartierplans Truochs/La Resgia als auch den jeweils geltenden Bauvorschriften sowie den Erschliessungsvorschriften genügt. Das in den Bau-gesuchsplänen dargestellte Streugutsilo stellt zweifelsfrei nicht bloss eine Baute sondern ein Gebäude dar. Damit hat das Silo, um bewilligt werden zu können, alle Bestimmungen des Quartierplans und des geltenden Baugesetzes für Gebäude zu erfüllen. Nach rechtlicher Abklärung ist festzuhalten, dass das Bauvorhaben in der vorliegenden Art nicht bewilligt werden kann. Die beiden Eingaben gegen das Bauvorhaben sind begründet. Die Gemeinde muss daher einen anderen Standort für das Silo finden oder das Bauvorhaben in dem Sinne abändern, dass es sowohl dem geltenden Recht entspricht als auch die künftige Nutzung des Gebietes nicht präjudiziert.
2) Langfrist-Rahmenkaufvertrag für Rundholz nach Domat/Ems
Nach dem Konkurs der Firma Mayr-Melnhof Swiss Timber wäre die Firma Egger aus dem Tirol bereit, unter gewissen Bedingungen, die Sägerei in Domat/Ems zu übernehmen. Eine Bedingung der Firma Egger ist die Zusicherung, aus dem Kanton Graubünden jährlich 150‘000 Fm Rundholz zu bekommen. Das Amt für Wald hat dafür Langfrist-Rahmen-kaufverträge ausgearbeitet und allen Gemeinden des Kantons zugestellt. Der Vorstand stellt fest, dass die Weiterführung der Sägerei Domat/Ems für die Waldwirtschaft eine gute Sache wäre. Trotzdem wird beschlossen, wegen der grossen Distanz nach Domat/Ems, dem geringen Anteil an Fichtenholz aus dem Oberengadin und wegen der Unterstützung der Sägerei S-chanf, den vorliegenden Langfrist-Rahmenkaufvertrag nicht zu unterzeichnen.
3) Wahl Verwaltungslehrling
Aufgrund der öffentlichen Lehrstellenausschreibung sind gesamthaft 5 Bewerbungen einge-gangen. Auf Antrag des zuständigen Lehrmeisters wird Daria Denoth aus Zernez als neue Verwaltungslehrtochter gewählt. Daria Denoth wird mit ihrer Ausbildung am 15. August 2012 beginnen.
4) Vernehmlassung Änderung EGzZGB zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Am 1. Januar 2013 wird die Teilrevision des Eidgenössischen Zivilgesetzbuches (Erwach-senenschutz, Personenrecht und Kinderrecht) in Kraft treten. Dies bedeutet, dass die Kantone bis zu diesem Zeitpunkt ihre Gesetze angepasst und die neue Behördenorgani-sation aufgebaut haben müssen. Eines der zentralen Revisionsanliegen des Bundesrechts ist die Schaffung interdisziplinär zusammengesetzter Fachbehörden. Die neuen bundesrechtlichen Anforderungen haben zur Folge, dass im Kanton Graubünden eine neue Behördenorganisation aufgebaut werden muss. Die Neustrukturierung auf Behördenebene erfordert regulatorische Anpassungen bei den professionellen Mandatsführungsstellen, welche die heutigen Amtsvormundschaften ersetzen. Die Regierung schlägt die Schaffung einer kantonalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde mit drei dezentralen Zweigstellen vor. Die Berufsbeistandschaften ihrerseits sollen weiterhin regional verankert bleiben. Die Vernehmlassung des Gemeindevorstandes erfolgt in positivem Sinne, gemäss Regierungs-vorschlag.
16. Juni 2011 Der Aktuar/un
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