1) Aufstellung von Moloks
Die Abfallsammelstelle mit Molok-Behältern in Truochs hat sich bestens bewährt. Daher soll nun die nächste im Abfallkonzept vorgesehene Etappe umgesetzt werden. Dabei ist vorgesehen, hinter dem Repower-Haus in Chamues-ch 4 Unterflurbehälter für Hauskehricht, Glas und Papier einzubauen. Gleichzeitig werden die Abfallhäuser Plaz, Fuorn und Adler aufgehoben. Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:
· Anschaffung von 4 Unterflurbehältern = Fr. 22‘516.40
· Grabarbeiten, Instandstellungsarbeiten, Belagsarbeiten = Fr. 9‘483.60
· Gesamtkosten = Fr. 32‘000.00
Der Vorstand beschliesst, die zweite Etappe des Abfallkonzeptes umzusetzen. Gleichzeitig wird der erforderliche Betrag von Fr. 32‘000.-- freigegeben.
2) Grünabfuhr
Im Grüngut-Vertrag ist unter anderem fixiert, dass der Vertragsnehmer sich verpflichtet, sämtliches Grüngut des Dorfes entgegenzunehmen und zu kompostieren. Der Vertrag wurde für fünf Jahre abgeschlossen und dauert vom 15. Juni 2009 bis zum 14. Juni 2014. Das erste Jahr dient als Probejahr.
Weil das Probejahr bald abgelaufen ist, wird entschieden, am laufenden Grüngut-Vertrag festzuhalten. Auf die Annahme von Grüngut aus anderen Gemeinden wird verzichtet. Die eingerichtete Grüngutdeponie soll nur für gemeindeinterne Zwecke dienen.
3) Deponie Chamuera
Per 31. Dezember 2009 wurde der bestehende Vertrag mit dem Halter der Deponie gekündigt. Die Deponiearbeiten Chamuera werden neu an Roman Laudenbacher vergeben. Die Gemeinde verzichtet auf eine Deponiegebühr, der Deponiehalter erledigt die Abschlussarbeiten ohne Kostenfolge für die Gemeinde. Auf der Deponie Chamuera darf nur sauberes Aushubmaterial aus der Gemeinde gelagert werden. Der Deponiehalter verpflichtet sich, sämtliches Aushubmaterial, das in der Gemeinde La Punt Chamues-ch anfällt, entgegenzunehmen.
4) Schlussrapport zur Zukunft der Schule La Plaiv
Die von den Gemeinden eingesetzte Arbeitsgruppe zur Zukunft der Schule La Plaiv wurde beauftragt, Lösungen zum Weiterbestehen der Schule La Plaiv auf längere Sicht zu suchen. Dem vorliegenden Schlussrapport können die erarbeiteten Vorschläge entnommen werden.
Der Vorstand ist der Ansicht, dass sich die bestehende Situation mit den Lokalitäten des Lyceum Alpinum bestens bewährt hat und daher beibehalten werden soll. Allerdings ist zu versuchen, mit dem Lyceum Alpinum optimalere Konditionen zu erreichen.
5) Konzessionsprojekt Kraftwerk Chamuera
Das Wasser des Chamuerabaches soll im Bereich der bestehenden Schwelle beim Stevel gefasst, in einem kleinen Becken gespeichert, über ein rund 4.1 km langes Triebwassersystem bis in den Raum der geplanten Zentrale Chamuera geführt und dort energetisch genutzt werden. Der im Rahmen des Konzessionsprojekts vorgeschlagene Zentralenstandort befindet sich ausserhalb der Wohnzone und der Landschaft von regionalerer Bedeutung und unterhalb der bestehenden Zentrale. Mit Schreiben vom 8. März 2010 hat die Rätia Energie AG die Unterlagen dem Kanton eingereicht und um Genehmigung des Pflichtenheftes für die Umweltverträglichkeitsprüfung 1. Stufe ersucht. Gemäss kantonalem Recht genehmigt die Regierung Pflichtenhefte im Bereich der Wasserkraftnutzung nach einer Beurteilung durch die kantonale Umweltschutzfachstelle.
Der Gemeindevorstand unterstützt die vorgeschlagene Projektidee „Kraftwerk Chamuera“ und hat zum vorliegenden Pflichtenheft für die Umweltverträglichkeitsprüfung 1. Stufe keine Bemerkungen zu unterbreiten.
29. April 2010 Der Aktuar/un