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Home/Gemeinde/Gde.-Vorstand/Gde-Vorstand 2010/31. März 2010

31.März 2010



AUS DEN VERHANDLUNGEN DES GEMEINDEVORSTANDES



1) Bauwesen

· Die Politische Gemeinde La Punt Chamues-ch erstellt beim Schulhaus einen       Turnhallenanbau. Dies auf Parzelle Nr. 464 in Truochs innerhalb der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Die Gemeinde beabsichtigt, die bestehende Turnhalle zu erweitern und die Zivilschutzanlage zu sanieren.

Weil keine Einsprachen eingegangen sind, wird dem Gesuch  ohne Auflagen zugestimmt.

· Die Bauherrschaft beabsichtigt, die murale Fassade des Stalles beim Umbau des Zweifamilienhauses Zürcher auf Parzelle Nr. 476 in Chamues-ch mit einer horizontalen Stülpschalung in Holz zu bekleiden. Ebenfalls soll die Südfassade des Neubaus Zürcher auf der gleichen Parzelle mit einer solchen Stülpschalung versehen werden. Beide Holzbekleidungen sind dunkel gestrichen angedacht.

Die Baubehörde beschliesst, das Gesuch zur Fassadenbekleidung aus ästhetischen Gründen und gemäss der vorliegenden Stellungnahme des Bauberaters, abzulehnen.

· Mit Entscheid vom 17. Juni 2009 wurde die Baubewilligung zum Umbau des Ökonomiegebäudes Chesa Stalla auf Parzelle Nr. 230 in Curtins erteilt. Dies unter anderem mit der Auflage, dass das fragliche Silo nicht bewilligt und in einem separaten Verfahren zu beurteilen ist.

Das bestehende Silo mit einer Gebäudehöhe von ca. 12.50m  überschreitet die in der Wohnzone A maximal zulässige Gebäudehöhe von 8.0m. Aus diesem Grund kann der Umwandlung des bestehenden Grünfuttersilos in eine Solaranlage nicht entsprochen werden. 

Der Vorstand beschliesst, die zwei Einsprachen gutzuheissen. Das Baugesuch betreffend Umnutzung des bestehenden Grünfuttersilos wird daher abgewiesen. 



2) Wartungsvertrag Wasserversorgung 

Die Züllig AG, Rheineck, hat die Messtechnik sowie das Prozessleitsystem der Wasserversorgung La Punt Chamues-ch geliefert und eingebaut.

Die komplizierten und empfindlichen Teile der Messtechnik und im Speziellen das Prozessleitsystem können nicht von unserem Brunnenmeister gewartet werden.

Die Firma Züllig hat eine Offerte für einen Wartungsvertrag eingereicht, welcher die allgemeine Wasserversorgung, die Messtechnik sowie das Prozessleitsystem beinhaltet.

Es wird entschieden, den Wartungsvertrag lediglich mit dem Prozessleitsystem abzuschliessen. Gleichzeitig wird der erforderliche Betrag von Fr. 2‘109.-- pro Jahr freigegeben. 



3) Luftentfeuchter Reservoir Surrövens

 Der Luftentfeuchter im Reservoir Surrövens ist in die Jahre gekommen und soll ersetzt werden. Die vorliegende Offerte der Firma Pinggera AG, S-chanf, für die Lieferung eines neuen Luftentfeuchters und für die notwendige Entwässerungsleitung beträgt Fr. 7‘811.85. Aufgrund der tiefen Raumtemperaturen, des Raumvolumens und der Wasserentzugsmenge ist die Anschaffung eines neuen Luftentfeuchters von Vorteil. Der Gemeindevorstand beschliesst daher, den offerierten Luftentfeuchter für das Reservoir Surrövens anzuschaffen.



4) Beweidungsgesetz Albulaalpen

Das Amt für Natur und Umwelt hatte im Winter 2008/2009 der Gemeinde La Punt Chamues-ch vorgeschlagen, für die landwirtschaftliche Nutzfläche ein Vernetzungsprojekt und für die Gebiete Drosa, Alp Proliebas und Alp Alesch ein Alpbeweidungskonzept erarbeiten zu lassen. 

Das Büro Arinas hat nun eine Offerte für die Erarbeitung des Alp- und Weidekonzeptes La Punt Chamues-ch mit einem Kostendach von Fr. 13'500.-- eingereicht. Der Kanton wird sich mit Fr. 10'000. -- am Alpbeweidungskonzept beteiligen, wenn die Gemeinde bereit  ist, die Restkosten von Fr. 3'500.-- zu übernehmen.  

Hauptbestandteile des Projektes sind die Erarbeitung eines Beweidungskonzeptes und die Kartierung der gesamten Alp- und Weidefläche auf der linken Seite des Inns bis auf 2'200 m.ü.M. Die Umsetzung und Einhaltung des Beweidungskonzeptes und die Pflege von ökologisch wertvollen Flächen  werden in Verträgen geregelt und vom Kanton entschädigt. 

Im Interesse der Sache wird beschlossen, das Beweidungskonzept für die Albulaalpen erarbeiten zu lassen. Dies durch das Büro Arinas in Zernez und mit einer Kostenbeteiligung seitens der Gemeinde von Fr. 3‘500.--.



5) Zaun Champesch

In Champesch steht seit vielen Jahren ein Zaun, der immer wieder Probleme verursacht. Der Zaun steht auf der Grenze zwischen dem Weidewald Champesch und dem Weideland des Hofes Isellas. Der Zaununterhalt war während den letzten Jahren differenziert geregelt. Im Moment ist der Zaun wieder in einem schlechten Zustand und müsste saniert werden. Der Zaun ist nicht Bestandteil der Waldweideausscheidung und steht nicht im öffentlichen Interesse. 

Auf Empfehlung des Forstamtes wird beschlossen, auf eine Instandstellung des ganzen Zaunes zu verzichten und diesen abzubrechen. 

6. April 2010                                                                                  Der Aktuar/un

 



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