1) Einsprachen zur Erhöhung der Gäste- und Tourismustaxen
Anlässlich der Kreisabstimmung vom 29. November 2009 wurde die Teilrevision des Gesetzes über die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz genehmigt. Das bedeutet, dass ab dem Jahr 2010 eine pauschalisierte Lösung für alle Gemeinden des Oberengadins zur Anwendung gelangt ist. Für die Gemeinde La Punt Chamues-ch bedeutet diese neue Berechnungsvariante Mehrkosten von rund Fr. 140‘000.-- pro Jahr. Der Vorstand hat anlässlich der Sitzung vom 2. Dezember 2009 entschieden, die im Gesetz über die Gäste- und Tourismustaxen der Gemeinde La Punt Chamues-ch fixierten Pauschalansätze um 10% zu erhöhen. Dies gemäss Artikel 9 und 13, wonach dem Gemeindevorstand diese Befugnis zugesprochen wird. Die neuen Ansätze sind daher ab dem 1. Januar 2010 in Kraft getreten. Gestützt auf die entsprechend erhöhten Ansätze bei den Rechnungen der Gäste- und Tourismusförderungstaxen sind einige wenige Einsprachen eingegangen.
Der Vorstand beschliesst, die Einsprachen abzulehnen und am Entscheid vom 2.12.2009 festzuhalten. Der begründete Entscheid wir den Einsprechern schriftlich eröffnet.
2) Teamleiterin Primarschule
Das Pensum der Teamleiterin Monika Zgraggen soll von 1 Stunde pro Woche auf deren zwei erhöht werden. Der Schulrat begründet die Erhöhung des Pensums mit den zunehmenden administrativen Aufgaben der Teamleiterin. Die Erhöhung bedingt jährliche Mehrkosten von rund Fr. 2‘500.-- bei ca. 40 zusätzlichen Stunden.
Dem Gesuch zur Pensumserhöhung wird entsprochen.
3) Vernehmlassung zur Tourismusfinanzierung Graubünden
Die Bündner Tourismusreform ist unter Einbezug sehr vieler Akteure das bisher grösste und bedeutendste Tourismusstrukturprojekt in Graubünden. Mit einer Verschlankung der Strukturen sowie einer zweckmässigen Aufgabenteilung, der Ausrichtung auf neue Gäste und einer soliden Finanzierung soll der Bündner Tourismus international wettbewerbsfähiger gemacht werden. In allen Regionen des Kantons werden zurzeit neue Strukturen gebildet. Für die Tourismusentwicklung und das betriebsübergreifende Tourismusmarketing im Kanton Graubünden soll mit einer neuen Tourismusabgabe ein flächendeckendes Finanzierungssystem eingeführt werden. Das Departement für Volkswirtschaft und Soziales Graubünden gibt die Gelegenheit, zum Gesetzesentwurf über die Finanzierung der Tourismusorganisationen Stellung zu nehmen. Gleichzeitig wird als Variante ein Rahmengesetz unterbreitet.
Wegen der eher negativen Einstellung zum Finanzierungsgesetz beschliesst der Vorstand, auf eine Vernehmlassung zu verzichten.
4) Beiträge
Für das 29. Chapella-Open-Air vom 23. bis. 25. Juli 2010 wird ein Beitrag von Fr. 250.-- gesprochen.
4. März 2010 Der Aktuar/un